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Die
Paradestrecke |
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Stand: 26.01.2026 13:28 |
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Um Missverständnisse
auszuschließen: Was verstehe ich unter
einer Paradestrecke? Eine lange, ohne
Unterbrechung gut einsehbare Strecke zum genussvollen Beobachten langer
Garnituren. KEINE Rennstrecke! Es
darf sogar am Signal angehalten werden. Paradestrecke,
teilweise 3-gleisig für Überholvorgänge.
Die Paradestrecke tritt
als höchstes Gleis des unteren Decks an der Südwand aus einem Tunnel vom
Schattenbahnhof, um sofort mit einem Viadukt die Ausziehgleise des
Rangierbahnhofes zu überqueren. Kurz dahinter folgt ein
Stahlbogen-Brückenpaar hoch über der südlichen Einfahrt des Personenbahnhofs
„Herbing-Ottobrück“. Dahinter folgt das Einfahrsignal des Bahnhofs Herbing-Ottobrück“
und es beginnt ein drittes Gleis als Überholgleis. Sodann verläuft die
Paradestrecke mit abnehmender Höhe hinter dem Personenbahnhof, um nahe der
nördlichen Raumwand im großen Bogen nach Osten abzubiegen. Hinter der Kurve
endet dann das dritte Gleis und es folgt die Anschlussstelle vom Bahnhof.
Danach taucht die Paradestecke in den Tunnel zum Schattenbahnhof ab. In Gegenrichtung
betrachtet, steht kurz hinter dem Tunnelausgang das Einfahrsignal des
Bahnhofs. Danach folgt ein Gleiswechsel ins Gegengleis, um die Einfahrt in
die von hieraus gesehen linken Gleise „3“ und “4“ des Bahnhofs zu
ermöglichen. Diese Verbindung ermöglicht auch das Durchleiten von Güterzügen
über Gleis „2“ des Bahnhofs ohne Bahnsteigberührung sowie die Zufahrt zu
Gleis „1“ für Züge zur Nebenstrecke, zum Ortsgüterbahnhof, zum Postbahnhof
und für Lokzüge zum Rangierbahnhof und zur Lokstation. Danach folgt die Weiche
und Kreuzung des Gegengleises für die Zufahrt zu den rechten Gleisen „5“ und
„6“ des Bahnhofs. Es folgt dann die
dreigleisige Strecke bis kurz vor den oben erwähnten Brücken. |
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Gedanken zum Betrieb Ich gebe den
Strombereichen, den Weichen und Signalen „sprechende“ Namen anstatt anonyme
Nummern. Ich erläutere jeweils den Aufbau. Zum Verständnis wichtig ist,
zu wissen, dass jedem Zug ein eigener Fahrspannungs-Regler zugeordnet ist und
dieser mit dem Zug von Strombereich zu Strombereich weitergeschaltet wird.
Parallel damit wird eine Zug-Nummer mit codierter Zugart weitergegeben. Fahrtrichtung Nord nach
Süd Beide Zu- und Abfahrten
der Paradestrecke kommen vom und führen zum Schattenbahnhof bzw. dessen
Verteiler. Der Verteiler ist ein
Gleisoval, in das alle Zu- und Abfahrten aller Oberflächen-Strecken und des
Schattenbahnhofes münden. Damit kann der Auftritt der Züge frei definiert
werden. Aus der Zugnummer ergibt
sich (nach welcher Regel auch immer) die Route eines Zuges und damit die
Weichenstellungen und die Gleisbelegtmeldung. Gleich hinter der Weiche im
Verteiler, die auf die Rampe zur Paradestrecke leitet, befindet sich ein
Sensor, der die Vorbeifahrt des Schlusswagens erfasst (welche Art Sensor und
damit welches Betätigungselement der Schlusswagen trägt, ist noch unklar) und
damit den Verteiler wieder „frei“ meldet. Findet im ersten Block
der Rampe zur Paradestrecke eine Zugtrennung statt, erfasst der Sensor die
Vorbeifahrt des entlaufenen Zugteils, stoppt den nachfolgenden Zug und gibt
Alarm. Verlässt der Schlusswagen den Gleisbereich nicht, wird der Bereich
nicht wieder freigegeben. |
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Der erste Block auf
dieser Rampe dient als Warteplatz, … |
Strombereich PaEN1 =
Paradestrecke Einfahrt Nord 1. Block |
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- wenn der nächste Block
besetzt ist oder |
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Der zweite Block auf
dieser Rampe liegt schon teilweise im sichtbaren Bereich… |
Strombereich PaEN2 =
Paradestrecke Einfahrt Nord 2. Block |
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… und endet am
Einfahrsignal „A“ (Begriffe: Hp0/1/2) des Bahnhofs „Herbing-Ottobrück“. |
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Hp0 - je nach
eingestelltem Fahrweg -, Hp1, … |
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… wenn die Fahrt
geradeaus über alle drei Weichen … |
Strombereich noch immer
PaEN2 |
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… und dann über das
westliche Gleis der Überholstrecke führt. |
Strombereich PaÜW =
Paradestrecke Überholbereich West |
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Hp2, … |
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… wenn die Zufahrt über die
erste Weiche … |
Weiche Pa:Hbf1-4/Ü = Ort
Paradestrecke, Richtungen zum Hbf Gleise 1-4 oder zum Überholbereich |
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… und über das
Gegengleis zu den Bahnhofsgleisen 1 bis 4 erfolgt … |
Strombereich Hbf>Pa =
Hauptbahnhof nach Paradestrecke |
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… oder … |
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… wenn die Zufahrt über
die zweite Weiche … |
Weiche Pa:Hbf5-6/Ü = Ort
Paradestrecke, Richtungen zum Hbf Gleise 5-6 oder zum Überholbereich |
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… zu den Bahnhofsgleisen
5 und 6 erfolgt … |
Strombereich
Pa>Hbf5-6 = Paradestrecke nach Hauptbahnhof Gleise 5 - 6 |
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… oder … |
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… wenn der Zug über die
dritte Weiche … |
Weiche Pa:ÜNW/M = Ort
Paradestrecke am Überholbereich Nord, Gleis West oder Mitte |
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… in das mittlere Gleis
der Überholstrecke geleitet wird. |
Strombereich PaÜM = Paradestrecke
Überholbereich Mitte |
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Mit dem Einstellen des
Fahrweges werden alle Strombereiche in diesem Fahrweg bis zum nächsten
Hauptsignal mit „Hp0“ auf den Regler des Zuges geschaltet und als belegt
markiert. Hinter dem Einfahrsignal „A“ befindet sich der Sensor für die
Freimeldung des zurückliegenden Blockes. Mit dem Schlusswagen fällt das
Signal auf „Hp0“.
Vor dem Einfahrsignal
„A“ steht das Vorsignal „n“. Es spiegelt die jeweilige Stellung des nächsten
Hauptsignals im Fahrweg. Diese sind die
Ausfahrsignale im Bahnhof „N1“ bis „N6“ sowie die Ausfahrsignale „N8“ und
„N9“ am südlichen Ende des Überholbereichs. Mit „Hp0“ am
Einfahr-/Blocksignals „A“ wird das Vorsignal auf „Vr0“ gestellt. Wenn „A“ auf „Hp1“ geht,
weil alle drei Weichen geradeaus stehen, wird „n“ mit dem Ausfahrsignal „N9“
synchronisiert, also entweder auf „Vr1“ gestellt oder verbleibt auf „Vr0“. Wenn „A“ auf „Hp2“ geht
und die ersten zwei Weichen geradeaus stehen und die dritte Weiche am Beginn
des Überholbereiches abzweigend in das mittlere Gleis führt, wird das
Vorsignal „n“ mit dem Ausfahrsignal „N8“ synchronisiert, also auf „Vr2“
gestellt oder verbleibt auf „Vr0“. |
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Wie erwähnt stehen am
südlichen Ende des Überholbereichs die Ausfahrsignale „N8“ am mittleren Gleis
und „N9“ am westlichen Gleis. Das mittlere Gleis führt
über zwei ablenkende Weichen. Das Ausfahrsignal „N8“ zeigt daher „Hp0“ oder „Hp2“. Das westliche Gleis
führt geradeaus über eine Weiche. Das Ausfahrsignal „N9“ zeigt daher „Hp0“
oder „Hp1“.
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Hier beginnt der
Strombereich der Rampe zum Verteiler. |
Strombereich PaAS =
Paradestrecke Ausfahrt Süd |
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Hinter der Weiche steht
das Vorsignal „1“ (Vr0/1) zum fiktiven Blocksignal „1“, das durch das Relais des
Wartebereiches vor dem Verteiler repräsentiert wird. Die Strecke führt über
die Brücke und das Viadukt in den Tunnel und dann über die Rampe hinunter zum
Verteiler. Vor dem Verteiler ist
der Wartebereich mit (Blocksignal) Relais „1“ für einen Zug, falls der
Verteiler belegt ist oder ein wichtigerer Zug vorrangig durchgeschleust
werden muss.
Fahrtrichtung Süd nach
Nord Die südliche
unterirdische Rampe zur Paradestrecke wäre lang genug, um 4 Züge
mit voller Länge unsichtbar zu parken. Der 5. Block ist zur Häfte im Freien.
Es machen nur 2 unsichtbare Blöcke Sinn, nämlich für die Überholung eines
Güterzuges durch einen Fernzug. Trotzdem lasse ich 5 Blöcke in der Planung,
schließe sie nur zusammen. Gleich hinter der Weiche
im Verteiler des Schattenbahnhofes, die auf diese Rampe leitet, befindet sich
ein Sensor, der die Vorbeifahrt des Schlusswagens und damit den Verteiler
frei meldet. Ebenso sind solche Sensoren hinter jedem der 4 Wartebereiche zur
Freimeldung des zurückliegenden Blockes. Findet in einem Block
der Rampe eine Zugtrennung statt, erfasst der zurückliegende Sensor die
Vorbeifahrt, stoppt den nachfolgenden Zug und gibt Alarm. |
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Die Blöcke auf dieser
Rampe dienen als Warteplätze, … |
Strombereiche PaES1 bis
PaES3 vorläufig zusammen, PaES4 noch unterirdisch, PaES5 halb draußen =
Paradestrecke Einfahrt Süd Blöcke 1
bis 5 |
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- wenn der nächste Block
besetzt ist oder
Der fünfte Block auf
dieser Rampe liegt schon größtenteils im sichtbaren Bereich und endet am
Einfahrsignal „G“ (Hp0/1/2). |
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Die erste Weiche am
Beginn der Überholungsstrecke. |
Weiche Pa:ÜSO/M = Ort Paradestrecke
am Überholbereich Süd, Gleis Ost oder Mitte |
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Hp0, wenn beide
Richtungsgleise des Überholbereichs belegt sind. HP1, |
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wenn die Weiche
geradeaus in das mittlere Gleis des Überholbereichs führt, |
Strombereich PaÜM = Paradestrecke
Überholbereich mittleres Gleis |
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HP2, |
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wenn die Weiche
abzweigend in das östliche Gleis des Überholbereichs führt. |
Strombereich PaÜO =
Paradestrecke Überholbereich östliches Gleis |
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Vor dem Einfahrsignal
„G“ steht das Vorsignal „p2“. Es spiegelt die jeweilige Stellung des nächsten
Hauptsignals im Fahrweg. Diese sind die
Ausfahrsignale „P7“ oder „P8“ am nördlichen Ende des Überholbereichs. Mit „Hp0“ am
Einfahrsignal „G“ wird das Vorsignal auf „Vr0“ gestellt. Wenn das Einfahrsignal
„G“ auf „Hp1“ geht, weil die Weiche geradeaus in das mittlere Gleis führt,
wird das Vorsignal „p2“ entsprechend dem Ausfahrsignal „P8“ auf „Vr2“
gestellt oder verbleibt „Vr0“. Wenn das Einfahrsignal
„G“ auf „Hp2“ geht, weil die Weiche abzweigend in das östliche Gleis führt,
wird das Vorsignal „p2“ entsprechend dem Ausfahrsignal „P7“ auf „Vr1“
gestellt oder verbleibt „Vr0“. Wie erwähnt stehen am
südlichen Ende des Überholbereichs die Ausfahrsignale „P7“ am östlichen Gleis
und „P8“ am mittleren Gleis. Das östliche Gleis führt
geradeaus über eine Weiche. Das Ausfahrsignal „P7“ zeigt daher „Hp0“ oder
„Hp1“. Das mittlere Gleis führt
über zwei ablenkende Weichen. Das Ausfahrsignal „P8“ zeigt daher „Hp0“ oder „Hp2“.
Im folgenden Weichenbereich
liegt als nächstes die Kreuzung, über die ein entgegenkommender Zug in die
Gleise „5“ oder „6“ des Bahnhofs wechselt. |
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Daher wird dieser
Strombereich entweder dem Gegenverkehr oder dem aktuellen Gleis des
Überholbereichs zugeordnet. |
Strombereich
Pa>Hbf5-6 = Paradestrecke nach Hauptbahnhof Gleise 5 - 6 |
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Im darauf folgenden
Weichenbereich liegen die Weichen, über die ein aus den Gleisen 1 bis 4 des
Bahnhofs ausfahrender Zug in unser Gleis einschwenkt oder ein Gegenzug
dorthin überwechselt. |
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Daher wird dieser
Strombereich entweder dem Ausfahrgleis des Bahnhofs oder dem Gegenverkehr
oder dem aktuellen Gleis des Überholbereichs zugeordnet. |
Strombereich
Pa>Hbf1-4 = Paradestrecke nach Hauptbahnhof Gleise 1 - 4 |
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Hinter der Weichenstraße
steht das Vorsignal „2“ (Vr0/1) zum fiktiven Blocksignal „2“, das durch das
(Blocksignal) Relais „2“ des Wartebereiches vor dem Verteiler repräsentiert
wird, für einen Zug, falls der Verteiler belegt ist oder ein wichtigerer Zug vorrangig
durchgeschleust werden muss. |
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