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Anlagenplanung und –bau Die „Epoche“ |
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Stand: 23.07.2026 20:09 |
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Dieses ist noch ein Manuskript, eine
Gedankensammlung… Es
gibt mindestens ein Kriterium, das in allen Bereichen von Bedeutung ist, o bei den Fahrzeugen, o bei der Gleisführung, o beim Straßenverkehr, o bei den Signalen, o bei den Gebäuden. Wenn
man sich überhaupt darum schert... Wenn es einem wichtig ist... Wen
es nicht interessiert, darf gern weiterblättern, ich bespreche sie trotzdem: Die
Epochen Märklin
hat eine Seite mit dem Thema. Die Einteilung nach Epochen wurde von der
Modellbahnindustrie geschaffen. Siehe Wikipedia Da
die Grenzen der Epochen nicht scharf sind, halte ich es für besser, bestimmte
Details der Modelle zur zeitlichen Einordnung aufzulisten. Damit gelingt es,
authentische Züge und Szenerien zu schaffen. Epoche
1 Am
7. Dezember 1835 fuhr die erste kommerzielle Eisenbahn in Deutschland
zwischen Nürnberg und Fürth, die Lokomotive trug den Namen "Adler",
selbstverständlich als Märklin-Modell erschienen. Lokomotiven
hatten in der Anfangszeit eigene Namen, z. B. "Aare",
"Rhein", "Klopstock", "Sauerlach" usw. (alles
Märklin-Modelle), später Nummern nach Gutdünken des Heimatlandes. Noch später
wurden ähnliche Lokomotiven mit Gattungsnamen gekennzeichnet. 1835
ist also der Beginn der Epoche 1. Zunächst
waren es private Gesellschaften, die den Landesherren um die Konzession zum
Bau einer Eisenbahnstrecke ersuchten. In einigen Fällen waren diese
Gesellschaften damit überfordert. Manchmal übernahm der Staat dann die
weitere Finanzierung und den Betrieb, aus manchen Privatbahnen wurden schon
früh staatliche Bahnen. Deutschland
war ein Patchwork aus Kleinstaaten, die oft miteinander im Zwist lagen. Daher
kochte jeder Staat sein eigenes Süppchen, schuf seine eigenen Eisenbahnen.
Die allermeisten Loks waren Einzelstücke. Aus dem Bau und dem Betrieb lernte
man und baute die nächste Lok anders, besser. Nach
der Reichsgründung 1871 betrieben die einzelnen Mitgliedstaaten des Deutschen
Reiches eine Reihe von Staatsbahnen
als "Länderbahnen" mit eigener Verwaltung. Siehe
auch: Wikipedia Das Thema Eisenbahn ist im deutschen Wikipedia
meiner Meinung nach hervorragend dokumentiert. Der verlinkte Beitrag ist der
Einstieg in die Kenntnis der Verhältnisse in den Epochen. Darüber hinaus ist es sehr angeraten, Bücher zu
speziellen Themen zu lesen. Ich nenne daher immer wieder Bücher aus meiner
Sammlung, die mein Wissen wesentlich erweitert haben. Die
Bahnlinien endeten stets vor den Toren der Städte. Man wollte die Stadtmauern
nicht schwächen, indem man eine Durchfahrt für die Bahn hineinbrach. Die
Brandgefahr war auch nicht unerheblich. Daher endeten die Strecken in
Kopfbahnhöfen. Manche Bahnhofsgebäude wurden auf Weisung der Landesherren
besonders leicht gebaut, damit man sie im Kriegsfall schnell niederreißen
konnte um das Feld frei zu machen. In
der Regel mündeten die Bahnhofsgleise in einer Drehscheibe zum Wenden der
Lokomotiven und Umsetzen auf das Nachbargleis. Weitere Drehscheiben dienten
dazu, die Remisen für die Waggons und Lokomotiven an die Bahnhofsgleise
abzuschließen. Ein damaliger Bahnhof - ein Hof für die Eisenbahn mit einer
Mauer oder einem kräftigen Zaun drum herum - hatte daher eine größere Anzahl
von Drehscheiben. Weichen, wie wir sie heute kennen, wurden eher sparsam
verwendet und waren damals noch anders konstruiert. Es
gab (ein) Ankunftsgleis(e) und (ein) Abfahrtsgleis(e). Der Zugang wurde
genauestens kontrolliert. Die Bahnsteigsperren wurden erst in den 1960ern
abgeschafft. Signale
waren in der ersten Zeit nicht notwendig, da meist nur ein Zug pendelte. Als
dann der Verkehr zunahm, schuf jedes Land seine eigenen Signale. Von Märklin
gibt es keine Signale dieser Bauarten. Eine
Epoche-1-Anlage dürfte etwas kostspielig sein, da die stilgerechten
Komponenten in kleineren Serien gefertigt werden oder selbst gebaut werden
müssen. Durch
die entstehenden Verbindungen über Landesgrenzen hinaus, wurden die
Unterschiede der Systeme hinderlich. Zum Beispiel wurde eine einheitliche
Zeitrechnung geschaffen. Modell-Merkmale der Epoche 1: Lokomotiven: in
der Regel Einzelstücke; aus dem Bau einer Lok lernte man und damit war die
nächste anders. Überwiegend Schlepptender-Dampfloks. Waggons: Stangenpuffer Gleise… Signale… Anlage
von Bahnhöfen … Epoche
2 Am
1. April 1920 wurde die Deutsche Reichseisenbahn (ab 1921 Deutsche Reichsbahn
Gesellschaft DRG) gegründet, die alle Länderbahnen schluckte. Damit stellten
die vielfältigen Länderbahn-Bauarten, die nun oft ihre angestammten Strecken
verließen, das Personal in anderen Ländern vor große Probleme, da man die
Technik noch nicht kannte und keine Ersatzteile hatte. Deshalb wurde für
zukünftige Neubauten das System der Einheitsbaureihen ins Leben gerufen.
Parallel wurden Gattungsbezeichnungen für Lokomotiven und Waggons geschaffen.
Wenn
wir also von der P8 sprechen, stammt der Gattungsname aus Epoche 1 und wenn
wir BR 38 sagen, stammt die Baureihenbezeichnung aus der Epoche 2. Viele
Baureihen überlebten das Ende der Epoche 2 und viele auch Epoche 3. Epoche
2 endete nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Epoche
3 1945
übernahmen die westlichen Besatzungsmächte die Verwaltung der DRG in ihren
Gebieten. Zeitweise
arbeiteten Briten und Amerikaner zusammen: Brit-US-Zone Am
7. September 1949 wurde die Deutsche Bundesbahn gegründet. Die
Eisenbahnen des Saarlandes kamen am 1. Juli 1952 hinzu. In
der sowjetisch besetzten Zone wurde die Bahn als Deutsche Reichsbahn
weitergeführt. Bahnsteigsperren
ab 1. Oktober 1893. Das
dritte Spitzenlicht wurde am 1. September 1957 eingeführt. Ausführlich hier. : Also
Loks mit nur zwei Spitzlichtern liefen vor 1957, mit drei danach. Wird
bei Gelegenheit ergänzt… |
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