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Kontakt: Mail |
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Schaltungen
für Fortgeschrittene – Automation der Abläufe Steuerung
der Märklin Bahnübergänge |
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Stand: 11.02.2026 10:49 |
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Grundlagen für das Verständnis dieser Seite:
Worum
geht es? |
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Märklin
brachte 1956 einen vollautomatischen Bahnübergang heraus mit
elektromagnetisch angetriebenen Vollschranken mit Gehänge: 1956:
Nr.
459/1 G, |
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Streng
genommen gilt dieser Artikel hier nur für diesen Bahnübergang Nr. 7192, da
ich die anderen bisher nicht untersuchen konnte. Die
anderen Bahnübergänge sind: o
M-Gleis Bahnübergang mit
Halbschranken: 1974
bis 2000: Nr. 7292 o
K-Gleis Bahnübergang mit
Halbschranken: 1974
bis 2013: Nr. 7592 o
C-Gleis Bahnübergang mit
Halbschranken: 2000
bis 2013: Nr. 74920 Beachtlich:
Die
Schranken sind mit Gegengewichten so ausbalanciert, dass sie von allein in
die senkrechte Stellung gehen. Elektromagnete
ziehen die Schranken über Getriebe herunter. Die
Spulen müssen also während der gesamten Schließzeit unter Spannung stehen.
(Wie lange halten sie das aus?) Jede
Hälfte des Überganges hat eine eigene gelbe Anschlussleitung, die in
Anschluss „L“ des Trafos gehört. Jede
Hälfte des Überganges hat einen Steckkontakt in der Mitte unterhalb der Straße,
der seitlich in ein spezielles Kontaktgleisstück passt und die
Masseverbindung herstellt. |
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Dieses
spezielle Gleisstück ist bei dem hier betrachteten Bahnübergang Nr. 7192 ein
erweitertes gerades M‑Kontaktgleis. Mit dessen isolierter Schiene sind
die genannten zusätzlichen seitlichen Steckanschlüsse verbunden, so dass
beide Schrankenantriebe über das Kontaktgleis Masse bekommen. |
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Das
Gleisstück hat eine Füllung zwischen den Schienen, damit Straßenfahrzeuge darüber
fahren können. Der Mittelleiter ist auf Straßenniveau angehoben. |
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Wenn
nun ein leitender(!) Radsatz über dieses Kontaktgleis rollt, verbindet
er die normale, mit den benachbarten Gleisstücken verbundene Schiene mit der
isolierten Schiene, die mit den beiden Schrankenantrieben verbunden ist,
schließt also die Stromkreise der beiden Übergangshälften und veranlasst,
dass sich die Schlagbäume senken. Das
Prinzip der Kontaktgleise ist auch auf der Seite „Gleise
mit Funktion“ beschrieben. Das Bild stammt von dort. |
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Beim
Bahnübergangs-Kontaktgleisstück ist die eine Schiene auf gesamter Länge gegen
die Bettung isoliert. Wenn
man es an ein normales Gleisstück steckt, verbindet dieses die beiden
Schienen und die Funktion des Kontaktgleises ist verloren. Man
benötigt also spezielle Gleisstücke zur Fortsetung der Kontaktstrecke. |
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Zum
Lieferumfang des Bahnüberganges gehört noch ein Satz Kontaktgleis-Endstücke
Nr. 5145. Mit
dem Übergangs-Kontaktgleis ergibt sich eine vollständige auf 270 mm begrenzte
Kontaktstrecke. Falsche Gleisstücke! |
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Beim
Übergangs-Kontaktgleis und bei den Endstücken sind die isolierten Schienen
rot markiert. Diese roten Markierungen müssen aneinander stoßen. Mit
Hilfe der Kontaktgleise Nr. 5115 und 5116 lässt sich die Kontaktstrecke
beliebig verlängern, allerdings (Problem!) nur
geradeaus oder im Radius 360mm (R1). Für den Parallelkreis wurde nie ein
Kontaktgleis hergestellt. Daher gestaltet sich der Bau einer zweigleisigen
Strecke mit Bahnübergang mit dieser Technik als schwierig. Und
es gibt noch ein Problem: Da
die rot markierten isolierten Schienen der Kontaktgleise alle auf derselben
Seite des Gleises sein müssen (die roten Markierungen am Gleis müssen sich
berühren), muss man gut überlegen, auf welche Seite man die Kontaktstrecke
legt. Ein
s-förmiger Streckenverlauf ist nicht möglich! Die
isolierte Schiene ist beim gebogenen Kontaktgleis innen. |
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Es
empfielt sich, die Kontaktstrecke möglichst lang zu machen, damit die
Schranken früh genug schließen. Bei
einer eingleisigen Strecke mit Gegenverkehr muss daher die Kontaktstrecke zu
beiden Seiten verlängert werden. |
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Bei
einer zweigleisigen Strecke kann die Kontaktstrecke schon kurz hinter dem
Bahnübergang enden (in der jeweiligen Fahrtrichtung). Wenn der letzte Radsatz
die Kontaktstrecke verlassen hat, öffnen die Schranken. Für
den mehrgleisigen Übergang gibt es Ergänzungssätze, bestehend aus einem
verstellbaren Straßenstück, einem zweiten Übergangskontaktgleisstück und
weiteren zwei Kontaktgleis-Endstücken. Die
Kontaktstrecken der beiden Richtungsgleise sind über das spezielle Füllstück
zwischen den Gleisen elektrisch verbunden. Daher öffnen die Schranken erst,
wenn wirklich beide Gleise frei sind. Innerhalb
der Kontaktstrecke können nur die Gleise 5115 und 5116 verwendet werden. Alle
anderen Gleise schließen die Kontaktfunktion kurz, machen sie unwirksam,
setzen die Spulen unter Dauerspannung. Will
man z. B. eine Weiche in dem Bereich einfügen, muss man die Kontaktstrecke
mit zwei Kontaktgleis-Endstücken 5145 unterbrechen und die Unterbrechung mit
einer Verbindungsleitung überbrücken. |
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Ein
Zug, der diese Strecke befährt und kürzer ist als 270mm zwischen erstem und
letztem Radsatz, verlässt die eine Kontaktstrecke bevor er die andere
erreicht. Die Schranken öffnen kurzzeitig. Verbesserungsvorschlag: Da
auf einer Modellbahnanlage all diese Einschränkungen meistens sehr hinderlich
sind, schlage ich im Folgenden eine andere, universelle Steuerungsart vor. |
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Ich
habe mal ein Beispiel entworfen: Verkehrsregel:
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Steuerung
eines Märklin-Bahnüberganges mit Relais und Kontaktpunkten
statt Kontaktstrecken, zunächst ohne Signale (1) Das Prinzip ist wie beim Vorbild: An bestimmten Punkten vor und hinter dem Bahnübergang werden die Befehle für das Schließen und das Öffnen ausgelöst. (2) Vorteil: Keine Einschränkungen bezüglich der verwendeten Gleise. Bahnübergang im Bogen möglich, dann allerdings mit selbstgebautem Straßenanschluss. (3) Wichtig: Die Masseanschlüsse vom Übergangskontaktgleis zu den Übergangshälften müssen isoliert werden! (4) Stattdessen schließen wir die Masse an den Buchsen an den Übergangshälften an (braune Leitung im Plan). Steuerung
mit Schaltgleisen (5) Zunächst betrachten wir die Situation ohne den Einfluss von Signalen. (6) Fünf Schaltgleise steuern zwei Universal-Fernschalter oder ähnliche bistabile Relais. (7) Jedes Relais aus dem Artikel „Die Verwandten des Märklin Universal-Fernschalters“ ist geeignet. Gezeichnet ist Märklin Nr. 7045. (8) Meine Bedenken zur Verwendung von Schaltgleisen habe ich im Artikel „Gleise mit Funktionen“ dargelegt. Der
Verdrahtungsplan |
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